Part 8 – Zurück in Deutschland

Nach einem Zwischenstopp auf einem Campingplatz in der Nähe von Salzburg erreichten wir am Sonntag Mittag Deutschland. Es wurde auch endlich Zeit, dass wir ein Zwischenziel erreicht hatten. Die beiden Rumänen wurden während der Fahrt immer unruhiger und die Nacht in Österreich war ziemlich nervenaufreibend. Henry hatte die gesamte Zeit gewinselt und am Zelt herumgeknabbert und so sind wir mit ihm die gesamte Nacht abwechselnd über den Zeltplatz geschlendert.

Unserer Zwischenziel in Deutschland war die Mama von meinen Freund. Sie hatte in den letzten drei Wochen Snoopy, unseren kleinen megamäßig verwöhnten Dackel – Jack Russel – Mix gehütet. Wir wußten, daß das Zusammentreffen ziemlich kompliziert werden würde. Auf der einen Seite hatten wir die völlig verängstigten, unruhigen und von der Autofahrt genervten Rumänen bei uns. Und auf der anderen Seite kannten wir unser verhätscheltes „Einzelkind“.

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Wir planten die beiden Streuner erst einmal in den Garten zu bringen und dann Snoop zu begrüßen. Nach seiner anfänglichen Freude bemerkt er, daß irgendetwas nicht stimmte. Er schnupperte an uns herum und wurde total unruhig.

Wir brachten Snoopy dann auch in den Garten. Leider wurde es unschöner, als wir uns erhofft hatten. Snoopy rannte gleich knurrend auf die Rumänen los. Die beiden waren sehr angespannt und dann gab es ein wildes Gerangel. Henry und Leika sind um einiges größer und hatten Snoopy innerhalb von Sekunden besiegt. Allerdings konnte Snoppy zu diesem Zeitpunkt noch nicht verlieren bzw. sich unterordnen. Sodass wir richtig Angst um den Kleinen bekommen hatten. Also wurden die Hunde im Haus erst einmal separiert.

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Auf den Spaziergängen trotteten alle drei Fellnasen friedlich nebeneinander her und es war ein tolles Bild mit drei Hunden über Feld und Wald zu marschieren. Aber kaum kamen wir ins Haus provozierte Snoopy die beiden und wir mussten sofort dazwischen gehen, damit es nicht erneut zu einer Beisserei kam. Ich war schon total verzweifelt. Die Mama von meinem Feund weinte des öfteren und fragte uns, was wir ihrem kleinen Snoopy antun würden. Alles in allem eine sehr zermürbende Situation. Wir standen natürlich auch unter Stress, denn in 2-3 Tagen mussten wir mit allen drei Hunden in unser Zuhause fahren.

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Außerhalb des Hauses entspannte  sich die Situation zwischen den dreien zunehmend. Aber im Haus zeigte Snoopy die gesamte Zeit sein Territorialverhalten. Kaum näherte sich ein Rumäne der Couch, dem Bett oder seinem Spielzeug kam er laut knurrend und bellend angeschossen. Henry war von dieser Situation eher erschrocken und sowieso verängstigt und machte um Snoop einen großen Bogen. Leika allerdings, die es gewohnt war das Alphatier in einem Rudel zu sein, ließ sich dieses Verhalten nicht gefallen. Sie versuchte die gesamte Zeit Snoop  auf den Rücken zu legen, der seine Unterlegenheit allerdings nicht akzeptieren wollte.

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Nun kam also der Tag an dem wir zurück in unsere Heimat fuhren. Zuerst setzten wir die Rumänen auf die Rücksitzbank, was wieder ein sehr schwieriges Unterfangen war. Nachdem des geschafft war, setzte ich mich mit Snoopy auf den Vordersitz. Sowohl Henry als auch Leika hatten Angst alleine auf der Rücksitzbank und wollten zu mir auf den Vordersitz, wo ein knurrender Snoopy saß…

Was soll ich sagen, die Fahrt wurde wieder ein kleines Abenteuer für Mensch und Tier. Während der Fahrt machte ich mir sehr viele Gedanken, wie die nächsten Tage werden sollten. Ich musste ab Montag wieder auf Arbeit und würde die nächsten Tage/Wochen nur sehr selten zuhause sein. Ich ließ also meinen Freund mit dieser verfahrenen Situation alleine. Unser Plan war die beiden Rumänen ganz schnell zu sozialisieren und denn ein neues Zuhause für sie zu finden.

Zu diesem Zeitpunkt war uns nicht bewußt,  wieviele Probleme noch auf uns zukommen werden würden ….

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